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    Raijintek Orcus 360mm AiO – Review



    Hallo zusammen! Ich habe mir die 360mm AiO Orcus von Raijintek mal genauer angeschaut und möchte euch meine Erfahrungen natürlich nicht vorenthalten.


    Verpackung und Zubehör:

    Die Verpackung ist recht schlicht gehalten und zeigt die AiO mit verbauten Lüftern auf der Vorder-, als auch die technischen Daten auf der Rückseite. Eine Kleinigkeit die besonders ist, ist der Tagehenkel, was den meisten Online-Bestellern allerdings recht egal sein sollte.




    In der Verpackung sind enthalten:

    -         Anleitung

    -         Kühlflüssigkeit

    -         RGB Controller mit Kabeln und Fernbedienung

    -         Schrauben und Backplate Kit

    -         3 RGB Lüfter

    -         AiO (Radiator, Pumpe, CPU Block)

    Alles ist sauber verpackt und man muss sich keine Sorgen machen, dass beim Versand etwas zu Schaden kommt.

    Im Zubehör ist natürlich alles enthalten was man für die Orcus benötigt, aber auch noch ein bisschen mehr. Das Destillierte Wasser bzw. die Kühlflüssigkeit, welche zusätzlich beigelegt wird ist nicht standardmäßig für AiOs und eine nette Beigabe Raijinteks.



    Erster Eindruck & Verarbeitung:

    Der 28mm dicke Radiator ist sauber verarbeitet und macht zusammen mit den gesleevten Schläuchen und der Pumpeneinheit einen äußerst hochwertigen Eindruck. Hier fällt auch schon die erste Besonderheit der AiO auf: Die Pumpe sitzt am Schlauch vor dem Radiator, nicht wie üblich in dem CPU Block, welcher jedoch auch hier mehr als einen Blick wert ist. Für die optisch schöne Wärmeabfuhr setzt Raijintek auf einen mittelgroßen CPU Block mit Plexi Scheibe, sodass der innen liegende Durchflusssensor beim drehen beobachtet werden kann. Um das ganze abzurunden ist der Block zusätzlich RGB beleuchtet. Was hier sehr interessant ist: Sowohl am Radiator als auch am CPU Block kann die AiO geöffnet werden um das Wasser aufzufüllen oder zu wechseln. Normalweise bieten AiOs diese Möglichkeit und haben deshalb gerne nur eine Lebenserwartung von „ein paar“ Jahren, da das Wasser auf Dauer verdunstet und zu wenig im System ist. Raijintek setzt hier auf eine langlebige und Benutzerfreundliche Konstruktion, welche zeigt, dass sich hier wirklich Gedanken um den Endbenutzer gemacht wurden.

    Die Lüfter machen einen soliden Eindruck und Punkten mit entkoppelten Ecken.



    Einbau:


    Hier ein kleines Video zu der Installation:


    Der Einbau der AiO ist recht simpel und benötigt für jemanden, der bereits einen CPU Kühler verbaut hat eigentlich nicht mal eine Anleitung. Trotzdem ist in dieser natürlich alles ausführlich geschrieben und bebildert. Die Orcus ist für alle aktuellen Sockel, ausgenommen TR4, kompatibel (TR4 Kit ist zusätzlich erhältlich!)

    Je nachdem wo die AiO angebracht wird können erst die Lüfter auf die AiO gesetzt, oder erst im Nachhinein befestigt werden. Ich habe hier den Vorteil einer herausnehmbaren Halterung für den Radiator. Die jeweiligen kurzen und langen Schrauben für die Montage sind natürlich im Lieferumfang enthalten um beide Möglichkeiten abzudecken.


    Die Montage erfolgt ähnlich wie bei normalen Luftkühlern, abgesehen von der Radiator Montage:

    1. Radiator mit Lüftern montieren

    2. Backplate vorbereiten: Schrauben durch die passenden Ausstanzungen schieben

    3. Backplate an der Rückseite des Mainboards anbringen

    4. Unterlegscheiben unterlegen und Muttern handfest anziehen

    5. Adapterplatte festschrauben

    6. (Wärmeleitpaste auftragen & Folie am CPU Block entfernen)

    7. CPU-Kühler festschrauben


    Kleinigkeiten die hier sehr positiv auffallen sind die Backplate mit Schaumstoff, sodass das Mainboard nicht beschädigt wird und, dass die Schrauben beim Einstecken in die Backplate automatisch hängen bleiben. Das kann einem sehr viel Zeit und Nerven beim Einbau ersparen.


    Zuletzt müssen noch alle Kabel angesteckt werden. Die RGB Kabel der Lüfter und des CPU Blocks müssen an den Controller angesteckt werden und können danach per Fernbedienung gesteuert werden. Dieser bezieht seinen Strom direkt ab Netzteil. Die Lüfter müssen nun am Mainboard oder alternativ an einem PWM Splitter angeschlossen werden, welcher leider nicht im Lieferumfang enthalten ist. Zuletzt wird die Pumpeneinheit noch mit dem Mainboard verbunden, am besten mit einem entsprechenden „Pump Header“ welches fast jedes Mainboard besitzt und welcher für eine größere Stromstärke ausgelegt ist.



    Der Zusammenbau an sich ist sehr einfach und auch für Neulinge in diesem Bereich ohne Probleme per Anleitung nachvollziehbar.

    (Natürlich sollte vorher darauf geachtet werden ob der Radiator + Lüfter in das entsprechende Gehäuse passt.)


    Design & Pumpe:

    Designtechnisch finde ich die Orcus sehr außergewöhnlich und schön. Das eigentlich schlichte Design des Radiators und gesleevten Kabeln lenkt direkt auf den Blickfang, welcher eindeutig der CPU Block mit Durchflussanzeige ist. Wenn dieser beleuchtet wird finde ich die Orcus einer der schönsten AiOs und würde den CPU Block sogar einigen Custom Modellen vorziehen.



    Die RGB Beleuchtung der Lüfter ist ebenfalls sehr angenehm und farbentreu. Durch den äußeren Ring wird die Beleuchtung leicht gedämpft und erzeugt ein angenehmeres Gesamtbild.


    Die Leistung der Pumpe ist in jedem Fall ausreichend für die Zirkulation des Wassers und die Wärmeabfuhr vom CPU. Der Vorteil hier: Die Geräusche der Pumpe, obwohl sie ohnehin sehr leise ist, werden durch den Sitz auf dem Schlauch und nicht wie gewöhnlich im CPU Block abgefangen und Vibrationen gedämpft.

    Es übertragen sich auch auf max. RPM, welche per Header auf dem Mainboard gesteuert werden kann, keine Vibrationen auf das Gehäuse oder andere Hardware.



    Kühlleistung:

    Getestet mit:

    Asus ROG Rampage VI Extreme

    Intel 7900x (geköpft)

    Seasonic Focus 650w Platinum

    (MSI Gaming X GTX 1060)


    Durchschnittlich 130w ohne Boost

    Durchschnittlich 210W mit Bosst


    Wärmeleitpaste: Arctic MX4


    Raumtemperatur: 22 Grad

    Test: Prime 95 FFTs mindestens 30min.



    Mit der Standard Fan Kurve (max. RPM bei ca. 85 Grad) pendeln sich die Lüfter bei ca. 1300RPM ein, sowie die Temperatur bei durchschnittlich 81 Grad.


    Die Werte sind theoretisch gesehen völlig im grünen Bereich, allerdings hatte ich bei einer 360mm AiO bessere Ergebnisse erwartet. In dem kommenden AiO Vergleichstest werden die AiOs teils mit über 200w auf der CPU getestet und dort hatte die Orcus 360mm sehr starke Probleme. Hier liegt das Problem am CPU Block, der die Hitze bei höheren TDP Zahlen und/ oder Übertaktung nicht mehr an das Wasser abgeben kann.



    Für normale User und Gamer ist die Kühlleistung allerdings ausreichend und kühlt jede Consumer CPU ohne Probleme, sofern nicht stark übertaktet wird.

    Die Lüfter geben zwar kein surren oder fiepen von sich, werden aber ab einer RPM Zahl von über 60% sehr laut. Diese sollten auf jeden Fall ausgetauscht werden, wenn man ein ruhiges System haben möchte und die CPU oft stark belastet wird (siehe !Tipp).




    Fazit:

    Die Raijintek Orcus 360mm ist eine sehr schöne Allround-Wasserkühlung die viele Dinge mitbringt, die man bei anderen Herstellern so noch nicht gesehen hat. Was besonders ins Auge Sticht ist der außergewöhnliche CPU Block, die verlegte Pumpe an den Schlauch und natürlich das auf Wunsch wartungsbare System. Der Mangel mit den recht lauten Lüftern lässt sich mit unserem !Tipp recht leicht umgehen.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass die Raijintek Orcus für rund 140€ ein rundes Gesamtpaket mit hochwertiger Verarbeitung mitbringt und für jeden geeignet ist, der eine AiO zur optischen Aufwertung seines Systems inklusive RGB Beleuchtung und außergewöhnlichem CPU Block sucht. Wer eine AiO für extrem gute Kühlleistung sucht & zum übertakten nutzen möchte, sollte sich allerdings auch die anderen Kandidaten in meinen AiO Tests anschauen.


    Hier bekommt ihr die Raijintek orcus 360mm:
    https://geizhals.de/?fs=Raijintek+orcus+360mm&in=



    Unser !Tipp:

    Da die mitgelieferten Lüfter zwar schön aussehen, aber recht laut sind, kann man sich die Orcus ebenfalls ohne Lüfter, oder bei Caseking beispielsweise mit Noiseblocker eLoops holen!




    Ohne Lüfter:
    https://www.caseking.de/raijin…hlung-360mm-wase-352.html

    Mit eLoops:
    https://www.caseking.de/raijin…-fan-b12-ps-wabu-082.html

    Hey! Mach die Pads am besten direkt auf den Kühler/ auf die dafür vorgesehenen, erhobenen Stellen. Da siehst du dann ganz gut, wo sie hinkommen.


    Die Bilder von Bykski sind oft standard Bilder und nicht für genau die Karte angepasst und gelten dann für ganze Reihen...


    Das obere Bild von der Graka ist aber (fast) korrekt. Lediglich auf den Caps das Pad kannst du wegnehmen, da sollte eine Aussparung im Block sein.

    MfG

    NZXT H710i - Clean, High-End und innovativ zugleich?



    Vorwort:

    Ich habe mir in den letzten Tagen das neue H710i Case von NZXT mal etwas genauer angeschaut. Die vollständige Review setzt sich nicht nur aus ein paar Bildern des Gehäuses und des „Ablesens“ der technischen Daten zusammen, sondern ich habe mir besonders viel Mühe gegeben auf Kleinigkeiten einzugehen, die sonst vielleicht nicht beachtet werden.

    Gerade für suboptimalen Airflow sind einige NZXT Cases bekannt, weshalb ich auch hier einige Tests durchgeführt habe.

    Wer also nur ein paar technische Infos möchte, sollte hier aufhören zu lesen und lieber auf die NZXT Seite schauen 😉











    Diese Review gibt es auch als Video auf YouTube!

    https://www.youtube.com/watch?v=nV5C0-uLBPQ&t



    Verpackung und Zubehör:
    Das H710i kommt in einem klassischen Karton in den NZXT Farben weiß und lila. Auf der Vorderseite befindet sich eine Abbildung eines Beispielsystems, verbaut im H710i. Seitlich befinden sich einige technische Angaben zu dem Gehäuse, dazu gleich mehr.

    Die klassische Styrodur Verpackung im inneren der Kartons sorgt für festen Halt und keinerlei Beschädigungen, auch wenn der Paketdienst mal wieder etwas gröber sein sollte.

    Neben dem Case an sich wird eine kleine Verpackung mit Schrauben, Kabelbindern, Anleitung, Klinken-Splitter und Front Panel Adapter mitgeliefert, welche im HDD Schacht zu finden ist.




    Zu der Verpackung gibt es nicht viel zu sagen, allerdings umso mehr zu dem Zubehör, das eigentlich gar nicht mal groß ausfällt. Der Klinken-Splitter hat mich im ersten Moment etwas stutzig gemacht, dabei ist es eine geniale Idee: Das Front Panel des H710i besitzt nur einen Klinkenausgang, nicht wie sonst zwei für Ein- und Ausgang der Audioquellen. Durch den Splitter wird ein Anschluss in der Front gespart, was einen minimalistischen Look unterstützt, zusätzlich aber die Möglichkeit offen hält beide Anschlüsse zu nutzen.

    Der zweite kleine, aber ebenfalls sehr gute, Einfall ist der Anschluss des Front Panels für das Mainboard. Wer schon ein paar Mainboards verbaut und angeschlossen hat weiss, wie nervig die einzelnen Pins sein können. Jetzt muss die Verlängerung einmalig auf das Mainboard angesteckt werden, wenn z.B. die Grafikkarte noch nicht verbaut ist und man noch ohne Probleme an die Anschlüsse herankommt. Danach kann das Kabelmanagement perfektioniert werden und erst am Ende die Verlängerung an die Front Panel Kabel gesteckt werden.

    Zwei kleine Dinge die zeigen, dass sich NZXT hier Gedanken gemacht hat. Daumen hoch!


    Verarbeitung, Design & Technische Daten:

    Der erste Eindruck vom H710i ist wie bei eigentlich allen NZXT Gehäusen: Wow, das ist…. clean! Neben der weißen Version die ich zum Testen habe gibt es ebenfalls eine schwarze, sowie schwarze-rote Version des Gehäuses.



    360 Grad Video des Cases:
    https://www.youtube.com/watch?v=RG7TgBPmUxg


    Die Verarbeitung des kompletten Chassis ist sehr hochwertig und besteht anders als bei älteren, aber ebenso günstigeren Varianten von NZXT, quasi gar nicht aus Plastik. Der Hersteller setzt hier auf galvanisierten Stahl.

    Das macht sich natürlich auch bei dem Gewicht bemerkbar: Etwas mehr als 12kg bringt das leere Case inkl. Echtglas Seitenscheibe auf die Waage. Besonders schön finde ich hier die Nahtlose Integration der Seitenscheibe.



    Mit einer Höhe und Länge von knapp 50cm ist das Case ein eher großer Midi-Tower, welcher jedoch auch Platz für Mini-ITX bis E-ATX Boards bietet, hier gibt es also keinerlei Einschränkungen für den normalen Anwender.



    Front-Panel:

    Das Front-Panel besteht aus dem besagtem Audioanschluss, zwei USB 3.0 Anschlüssen, sowie einem USB Typ-C Port. Auf den Reset Button wird verzichtet, so bietet das H710i nur den Powerbutton mit ringförmig beleuchteter LED.



    Abdeckungen:

    Schauen wir mal in das Innere des Gehäuses, dafür müssen allerdings die Abdeckungen schwinden! Leichter gesagt, und noch leichter getan: Die Seitenscheibe lässt sich mit einer Schraube und leichtem Druck ganz einfach per Hand entfernen. Für die Rückseite muss lediglich der Knopf an der Rückseite des H710i gedrückt werden, die Schwerkraft macht den Rest.

    Die Vorder- und Oberseite des Gehäuses werden mit einem Ruck abgezogen. Das drücken von der Innenseite schadet ebenfalls nicht, falls sich eines der Teile nicht direkt lösen sollte.

    Insgesamt dauert das Abnehmen der Abdeckungen keine 30 Sekunden. Ich denke das ist Rekordzeit für ein geschlossenes Case… und das ganze nur mit einer Schraube und ohne jegliches Werkzeug!



    Radiatoren & Wasserkühlung:

    Für Radiatoren stehen sowohl in der Front, als auch an der Oberseite 3x120mm Lüfterplätze, oder alternativ 2x 140mm zur Verfügung, sprich 240mm. 280mm oder 360mm Radiatoren.

    An der „Cable Bar“ (wie sie von NZXT bezeichnet wird) kann ebenfalls ein AGB mit einer Höhe von bis zu 22cm befestigt werden, was das Gehäuse in jedem Fall tauglich für eine Custom Wasserkühlung macht. Alle Lüfterplätze als auch die Unterseite für das Netzteil besitzen abnehmbare Staubfilter.



    In der Front ist ausreichend Platz für einen dickeren Radiator und auch an der Oberseite kommt es zu keinen Komplikationen mit dem Mainboard, was bei vielen Gehäusen der Fall ist. Der Einbau von Radiatoren und Lüftern wird ebenfalls erleichtert, da die Halterung durch 4 Schrauben einfach herausgenommen werden kann. Dieses Feature kennt man bereits von ein paar anderen Gehäusen auf dem Markt. Sehr schön, dass NZXT hier ebenfalls reagiert hat.




    Die maximale Höhe für CPU Kühler beträgt 18,5cm. Das Gehäuse kommt bereits mit 4 NZXT Lüftern, 3x120mm in der Front und 1x 140mm an der Rückseite. Die bereits verbauten Lüfter machen was die Lautstärke angeht keine schlechte Figur, allerdings würde ein bisschen mehr Luftförderung nicht schaden.


    Laufwerke, Festplatte & SSDs:
    Unter der Netzteilabdeckung finden zwei 3,5“ Festplatten Platz. Für SSD’s oder 2,5“ Geräte stehen insgesamt 5 Plätze, oder 7 bei zusätzlicher Nutzung der HDD Schächte zur Verfügung. Zwei befinden sich auf der Rückseite des Mainboard Trays, zwei direkt auf der Netzteilabdeckung und einer an der Seite der Netzteilabdeckung.





    Besonderheit hier ist, dass die Halterungen auf und an der Netzteilabdeckung mit einem Handgriff und Schraubenlos abgenommen und repositioniert werden können. So hat man keinerlei Probleme mehr an Mainboard Anschlüsse zu kommen, oder muss das USB 3.0 Kabel für die Front quetschen. Die Halterung kann dort positioniert werden, wo sie gerade nicht stört oder am besten passt. Die vordere Halterung eignet sich gerade für die Schaustellung von 2,5“ Geräten, wie Beispielsweise dem NZXT Hue+, einer RGB SSD, oder ähnlichen Geräten. Was ich hier allerdings vermisse ist eine saubere Kabeldurchführung.




    Features & Besonderheiten:


    Kabelmanagement:

    Das H710i hat nicht nur einfach abnehmbare Abdeckungen und durchdachte Kleinigkeiten, sondern auch das beste vorgefertigte Kabelmanagement System, was ich in einem Midi-Tower je gesehen habe. Die Rückseite besteht aus Kabelkanälen, welche alle paar Centimeter Ein- bzw. Ausgänge besitzen um die Kabel einfach zu verlegen und wieder herauszuführen. Zusätzlich werden die Kabelstränge mit Klett Kabelbindern zusammengehalten. Der Platz hinter dem Netzteil ist je nach Formfaktor ausreichend, könnte allerdings größer sein. Mit meinen Custom Sleeves habe ich dort allerdings keine großen Probleme.



    In der Front sieht das Kabelmanagement an einigen Stellen nicht so perfekt aus, wie auf der Rückseite. Die Möglichkeit die 2,5“ Halterungen selbst positionieren zu können ist zwar genial, allerdings ist für den vorderen Schacht keine direkte Durchführung vorhanden. Die „Cable Bar“, die das Gehäuse meiner Meinung nach gerade designtechnisch abhebt ist eine sehr gute Idee, allerdings blockiert diese die Durchführung für das 24Pin Kabel des Mainboards. Keine Tragödie, wenn man normale Netzteilkabel hat, da diese durch den kleinen Schlitz passen. Bei gesleevten Kabeln wird das ganze allerdings etwas schwerer.



    Smart Device & Beleuchtung:
    Eine große Besonderheit des H710i ist das sogenannte „Smart Device“ von NZXT. Dieses übernimmt die Steuerung der Gehäuselüfter, als auch der verbauten NZXT LED Streifen. Einer der LED Streifen ist an der Rückseite der Cable Bar, der andere an der Oberseite des Gehäuses angebracht, sodass eine angenehme, indirekte Beleuchtung erzielt wird. Die magnetischen Streifen können natürlich auch an anderen beliebigen Punkten im Gehäuse angebracht werden.


    An dem Smart Device können von Haus aus 9 Lüfter mit bereits vorhanden Splitter auf 3 verschiedenen Lüfterkanälen betrieben werden. Die verbauten Lüfter in der Front, als auch der 140er in der Rückseite sind bereits angeschlossen. Das Smart Device wird per USB 2.0 direkt an das Mainboard angeschlossen und per Sata-Power mit Strom versorgt. Insgesamt können bis zu 10w pro Channel ausgegeben werden.



    Zusätzlich zu den vorhandenen 2 LED Streifen, welche auf einem Channel laufen, können weitere 2 LED Streifen, oder alternativ bis zu 5 AER RGB Lüfter von NZXT angeschlossen werden.

    Die vollständige Steuerung läuft über die NZXT Software „Cam“, welche kostenlos zum Download bereitgestellt wird. Hier gibt es sehr viele positive, aber leider auch ein paar negative Aspekte.



    Cam Software & Steuerung des Smart Device:

    Zu aller erst: Die Software ließ sich ohne Probleme installieren, kommt ohne jegliche Werbung und im Gegensatz zu älteren Versionen ohne Pflicht zur Registrierung. Was mich allerdings sehr stark gewundert hat, ist das der vordere Fan Channel und damit die gesamten Front Lüfter nicht aktiv waren, bevor die Software installiert war. Die vollständige Windows und Treiber Installation wurde also ohne Airflow im Case ausgeführt, was natürlich kein Problem darstellt, allerdings zu dem (für einige zumindest) nächsten Problem führt: Software & Hersteller Pflicht. Ohne die NZXT Cam Software läuft nichts und an das Smart Device können ebenfalls nur NZXT Geräte angeschlossen werden, abgesehen von normalen 4Pin PWM Lüftern versteht sich.

    Abgesehen davon läuft die Software einwandfrei. Es werden nicht nur verschiedenste Informationen zu der verbauten Hardware und dem aktuellen Zustand angezeigt, sondern es können auch Lüfterprofile für die einzelnen Channel ausgewählt, oder selbst angelegt werden.



    Für die Beleuchtung stellt NZXT einige fertige Profile als auch Modi zur Verfügung. Hier kann zwischen dem klassischen Regenbogen, Farbwechsel, Statischen LED’s, CPU Temperatur, GPU Temperatur und vielen weiteren gewählt werden. Ein witziges Feature bringt die NZXT Software schon seit einiger Zeit mit sich: Es werden Spiele wie beispielsweise Counter Strike unterstützt, wodurch die Beleuchtung im Takt der Bombe blinkt, wenn diese gelegt wird…. Braucht keiner, ist aber lustig.


    Die Geschwindigkeit, Helligkeit und sogar die Farben jeder einzelnen LED können selbst angepasst werden. Die Möglichkeit jede einzelne LED auf einem Streifen anzupassen habe ich übrigens bei bisher keinem Hersteller außer NZXT gesehen.

    Die Licht- und Farbintensität der LEDs ist sehr hoch, und das weiß erscheint ebenfalls sehr klar und überhaupt nicht gelblich wie bei vielen anderen Marken.



    Wer auf RGB Beleuchtung steht und kein Problem mit der Markenbindung hat, wird hier sehr viel Spaß haben!

    Zusätzlich kann direkt in der CAM Software übertaktet werden, als auch Daten von Netzteilen angezeigt werden, welche eine USB Schnittstelle besitzen und mit der CAM Software kompatibel sind. Die ausgelesenen Daten von GPU und CPU können übrigens auch als Overlay Ingame angezeigt werden.


    Zusammengefasst:

    Sehr schöne, farbintensive, indirekte Beleuchtung welche sich leicht mit der CAM Software steuern lässt. Wie bei vielen Firmen wird man hier an eine Software und Schnittstelle für die Beleuchtung gebunden, allerdings ist die Steuerung im Gegensatz zu anderen Herstellern am Markt sehr angenehm, schnell und leicht zu bedienen.

    Das einzige Feature, welches mir hier fehlt ist die Unterstützung von RGB RAM, sowie den Mainboard Schnittstellen. Mein RAM von Patriot bzw. Viper Gaming wird nämlich über die Asus Aura oder MSI Mystic Light Software, je nach Mainboard, gesteuert und leuchtet in völlig anderen Modi, als die Geräte, welche über das Smart Device angeschlossen sind.



    Einbau der Hardware:

    Um das Gehäuse ausführlicher zu testen habe ich natürlich ebenfalls ein kleines System aufgebaut.

    Zu dem Einbau der Hardware gibt es nicht zu viel zu sagen. Das Mainboard wird standardmäßig auf das Tray gesetzt und festgeschraubt. Das Netzteil wird an dem dafür vorgesehenen Halter geschraubt und kann danach inkl. Kabel einfach in das Gehäuse geschoben werden. Die Installation der Festplatten und das Kabelmanagement der Front Panel Anschlüsse wurde wie bereits beschrieben besonders gut gelöst, da die Halterungen abnehmbar und frei positionierbar sind.

    Neben dem Standardmäßigen horizontalem Einbau der GPU, kann die Grafikkarte ebenfalls vertikal verbaut werden. Dazu benötigt man lediglich ein passendes Riser Kabel, welches nicht im Lieferumfang enthalten ist.



    Airflow:

    Für alle, die sich bereits ein paar Berichte zu vorherigen NZXT Gehäusen angeschaut haben, dürfte Airflow mitunter das wichtigste Thema sein. NZXT ist leider dafür bekannt der verbauten Hardware eine gute Frischluft Zufuhr zu verwehren, weswegen ich ein paar Tests durchgeführt habe.

    Raumtemperatur: 20 Grad.

    Einstellungen Lüfter Smart Device: Standard (Leise)

    Einstellungen Asus BIOS CPU FAN: Standard


    Kühler: Arctic Freezer eSports 33 One, Arctic MX-4 2019

    CPU: 2700x

    Mainboard: X470-F Asus Strix

    GPU: RX480 8GB Asus Strix

    PSU: Seasonic Snow White Platinum



    Fire Strike Belastungstest 30min (Simuliert Gaming – Starke Last auf der GPU)
    CPU Lüfter: Durchschnittlich 2000RPM

    GPU Durchschnittlich: ca. 60 Grad

    CPU Durchschnittlich: ca. 48 Grad (58 mit Offset)

    Mainboard Temperatur Durchschnittlich: ca. 37 Grad



    Prime 95 Belastungstest CPU 45min (Simuliert Rendering – Starke Last auf der CPU)
    CPU Lüfter: Max. RPM

    CPU Durchschnittlich: 76 Grad (86 mit Offset)

    Mainboard Durchschnittlich: 30 Grad



    Fazit Airflow:
    Wie man bereits an den Werten erkennen kann sind trotz Standard Einstellungen, welche sogar auf „Leise“ in der Cam Software gestellt sind, alle Temperaturen völlig im grünen Bereich. 60 Grad auf der GPU und knapp 50 Grad im Durchschnitt bei einem simulierenden Gaming Test sind sehr gute Werte und durchschnittlich 75 Grad unter Prime95 nach knapp 45min ist sogar ein sehr erstaunlich Wert, für einen recht kleinen Kühler wie den Freezer.

    Airflow technisch hat sich hier viel zu den Vorgängern getan und NZXT setzt an beiden Vorder-, sowie Oberseiten auf Lüftungsschlitze.



    Selbst ohne verbaute Lüfter in der Oberseite kann die warme Luft ohne Probleme entweichen und staut sich nicht.


    Ein kleiner Tipp von mir: Wer noch deutlich besseren Aiflow haben möchte sollte in der Front 3 120mm, oder 2 140mm Airflow Lüfter zusätzlich verbauen und die vorhandenen NZXT Lüfter in den Deckel setzen. So wird für ordentliche Frischluft Zufuhr gesorgt und die warme Luft ebenfalls möglich schnell abgeführt.


    Fazit:

    Das H710i von NZXT ist nicht nur designtechnisch besonders. Das Kabelmanagement und innovative Features wie frei positionierbare SSD Halterungen, einfach Entnahme der Seitenteile und das Smart Device für die Steuerung der Lüfter und LEDs machen dem Slogan „High-End Midi Tower“ alle Ehre.

    Wenn man kein Problem mit der Bindung an die Cam Software, sowie der gezwungenen Nutzung von NZXT LEDs hat, ist das H710i ein erstklassig verarbeitetes Gehäuse, welches ich jedem PC Enthusiasten absolut empfehlen kann.

    Leider ist der Preis des H710i aktuell mit knapp 170-200€ auch „High-End“, allerdings gibt es ja nicht nur das H710i, sondern auch die Geschwister aus der H Serie, welche sicherlich auch ein Blick wert sind.

    Von mir gibt es eine klare Empfehlung!


    Wenn du dir das Case zulegen möchtest, würde ich mich freuen, wenn mein Link für den Kauf genutzt wird (ref):
    https://amzn.to/2Qd17zH

    Wenn Euch meine Review gefallen und weiter geholfen hat lasst es mich mit einem Daumen hoch :thumbup: , oder runter :thumbdown: wissen und folgt meinen Social Media Kanälen um nichts mehr von mir zu verpassen :)

    Eines meiner absoluten Lieblings-Cases, das Cooler Master H500!



    - Ganzseitige Scheibe aus Glas

    - Mesh-Gitter in der Front für guten Airflow

    - 2x 200mm RGB Lüfter vorinstalliert
    - Netzteilabdeckung (herausnehmbar)
    - Gutes Kabelmanagement
    - Wakü geeignet
    - Staubfilter
    - Sehr guter Preis



    Anfänger freundlich:

    Durch das durchdachte Design des Gehäuses ist es auch für PC-Bau Anfänger einfach ein sauberes System zu bauen, bei dem nur möglichst wenig Kabel zum Vorschein kommen und alle anderen ebenfalls sauber verlegt werden können.


    Wakü Unterstützung:

    Durch Support von 360er Radiatoren in der Front und 240er im Deckel ist das Case ohne große Einschränkungen der Kreativität Wakü fähig. Dies wird ebenfalls von dem oberen HDD Schacht unterstützt, der bereits passende Aussparungen für Pumpen zur Verfügung stellt.



    Das durchdachte Innenleben wird von einem sauberen Design mit Echtglas Scheibe abgerundet und bietet zusätzlich durch die bereits im Lieferumfang enthaltenen RGB Lüfter einiges an Beleuchtungsmöglichkeiten.

    Beispielsysteme von mir befinden sich ebenfalls im Anhang.


    Für einen aktuellen Preis von knapp 100€ gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung!

    Hier geht's zum Case (ref):

    https://amzn.to/2VCqvk0

    Zitat

    MSI MPG Z390 Gaming Edge AC – Review by Hardware Mert


    Ich stelle euch heute mal wieder ein neues MSI Board vor, welches ich mir in den letzten Tagen mal genauer angeschaut habe, und zwar das MPG Z390 Gaming Edge AC von MSI.


    Viel Spaß mit der Review!


    Vorwort:

    Wie immer werde ich in der Review nicht großartig auf die PCI-E Lane Verteilung eingehen und nicht im großen Stil mit anderen Chipsätzen vergleichen, da diese Review in einem gewissen Rahmen bleiben soll.

    Fangen wir mal ganz klassisch mit der Verpackung an:


    Verpackung:

    Auf der Vorderseite des Kartons finden sich der Name des Mainboards, als auch einige Features die es mitbringt wieder. In diesem Fall der Z390 Chipsatz und die Unterstützung von Intel Optane Memory als auch Intel Prozessoren.


    Auf der Rückseite wird man von einem Schaubild des Mainboards als auch Unmengen an Features begrüßt, die da wären:

    Core Boost (Automatische Übertaktung)

    Bis zu 45A Leistungsaufnahme durch 2x8Pin Stromversorgung

    Verbesserte DDR4 Performance

    Intel Turbo USB

    Turbo M.2

    MSI Mystic Light für die RGB Beleuchtung

    Audio Boost 4 mit bis zu 120dB bei 192kHz und 24bit

    Verbessertes Kühlerdesign

    PWM, DC und Pump Header



    Neben diesen Features finden sich auf der unteren linken Seite die wichtigsten technischen Eigenschaften des Mainboards wieder, wie z.B. CPU und RAM Kompatibilität.



    Auf der unteren rechten Seite ist das I/O Panel abgebildet um sich einen Überblick darüber verschaffen zu können, was für externe Anschlüsse das Board bietet.



    Lieferumfang/ Zubehör:

    Neben dem Mainboard in antistatischer Folie liefert MSI folgendes Zubehör mit dem MPG Gaming Edge aus:

    Handbuch

    Treiber CD

    MSI Dankeskarte und Produktkatalog

    Kabel Label

    Schnellstartanleitung

    Wireless Antennen

    Zwei S-ATA Kabel, eines mit 90Grad Winkel

    Gepolsterte I/O Blende in schwarz-rot

    RGB Y-Splitter

    SLI Bridge

    Schrauben für die Befestigung der M.2

    Und als kleine Beigabe ein MSI Aufkleber.




    Insgesamt fällt das Zubehör standardmäßig aus. In Zeiten von M.2 SSD’s sollten zwei S-ATA Kabel für jeden ausreichen, die I/O Blende sieht wie immer hochwertige verarbeitet aus, und an Kabeln ist ansonsten ebenfalls alles da, was eventuell benötigt wird. Die SLI Bridge und die Treiber CD kann man sich meiner Meinung nach inzwischen eigentlich sparen und lieber einen kleinen USB Stick dazu legen. Ich habe nebenbei bemerkt sowieso noch nie die Treiber von der CD genutzt, sondern direkt die aktuellen von der MSI Seite geladen, was ich euch ebenfalls nur empfehlen kann.

    Für das Handbuch kann ich wie immer ein Lob in Richtung MSI aussprechen. Alles wird vorbildlich mit Schaubildern erklärt und teilweise gibt es sogar QR Codes für kurze Tutorials.

    Insgesamt nicht viel mehr, aber auch nicht weniger als man erwartet.





    Grundlegende technische Eigenschaften:


    Das MPG Z390 Gaming Edge AC besitzt den aktuell neuesten Intel Chipsatz, welcher für die 9. Generation Intel Prozessoren ausgelegt ist, jedoch ebenfalls mit der vorherigen 8. Generation vollständig Kompatibel ist. Demnach wird hier wieder auf den 1151er Sockel zurückgegriffen, welcher aber nicht mit den älteren Z170 und Z270 Chipsätzen verwechselt werden sollte, da diese nicht offiziell mit den neuen Intel Prozessoren kompatibel sind. In Verbindung mit 4 Dimm Slots für insgesamt bis zu 64GB RAM im Dual Channel auf maximalen 4400Mhz im OC liefert das Board sehr gute Grundvoraussetzungen für ein Leistungsstarkes System. Wenn ihr über die klassischen 3200 Mhz hinaus wollt solltet ihr auf jeden Fall in die Kompatibilitätsliste auf der MSI Seite schauen, ob der entsprechende RAM unterstützt wird bzw. getestet wurde.



    MSI hat bei diesem Board Wert auf eine sehr starke Leistungsaufnahme gelegt und spendiert dem CPU gleich einen 8- und 4-Pin Anschluss, wodurch die entsprechende Spannungsversorgung der CPU verbessert wird und ebenfalls ein besseres Übertaktungspotenzial gegeben ist.



    Design:

    Die neue MPG Edge Version (oder eventuell sogar Mainboard Reihe) setzt auf ein sehr dunkles Design mit silbernen Akzenten und scharf wirkenden Kanten, wie der Name Edge schon vermuten lässt.



    Mir gefallen gerade die Caps, welche nicht standardmäßig silber sondern schwarz sind und dadurch das Gesamtbild weniger stören als üblich. MSI hat diese Dark Caps bisher eigentlich immer nur bei sehr teuren High-End Boards verwendet.



    Auffallend sind gerade die Abdeckung der I/ O Blende mit dem Schriftzug „EDGE“ und der passive VRM Kühler mit der Aufschrift „MPG“ des Boards, welcher einen sehr soliden Eindruck macht.



    Da ansonsten alles schwarz gehalten wurde, stechen gerade die verstärkten PCI-E Slots hervor, welche, klassisch MSI, zusätzlich verstärkt wurden und einen sicheren Halt der Grafikkarte garantieren.



    Das ATX Mainboard wirkt sehr hochwertig verarbeitet und ich habe keinerlei Mängel oder Fertigungsfehler gefunden. Sehr schön finde ich auch hier wieder den Audio Chipsatz, welcher optisch einen hochwertigen Eindruck macht.

    Zusätzlich zu der an schließbaren Beleuchtung auf die ich gleich eingehen werde, ist das Mainboard mit einer kleinen LED Leiste an der rechten Seite ausgestattet. Diese beleuchtet zwar nur leicht, aber setzt angenehme Akzente für ein ansonsten dunkles Design.



    Anschlüsse, Lanes & Chipsätze:

    Das MPG Z390 Gaming EDGE AC kann mit sehr vielen Anschlüssen punkten. Kommen wir erstmal zu den internen Verbindungen.

    Auf dem Board befinden sich neben dem CPU Sockel und RAM Plätzen insgesamt zwei M.2 Lanes wieder, welche standardmäßig mit 4 Lanes angebunden sind. Wenn beide M.2 Plätze mit PCI-E M.2‘s genutzt werden, müssen auf zwei der insgesamt 6 S-ATA Anschlüssen verzichtet werden.



    Neben den Festplatten und SSD Anschlüssen werden 3 x16er PCI-E Slots zu Verfügung gestellt, wobei sie sich auf 16, 8 und 4 Lanes von oben nach unten aufteilen. Eine SLI oder Crossfire Konfiguration wäre somit in den obersten, verstärkten Slots mit 2x8 Lanes am sinnvollsten und eine Single-GPU Konfiguration mit der Grafikkarte im obersten Slot. Neben den großen Steckplätzen stellt MSI ebenfalls 3 x1er PCI-E Steckplätze für weitere Geräte zur Verfügung, welche natürlich ebenfalls alle der 3. Generation angehören.

    Für S-ATA Geräte stehen RAID 0, 1, 5 und 10, für die M.2 Steckplätze RAID 0 und 1 zur Verfügung.


    Das Frontpanel bekommt einen USB Typ-C Anschluss, USB 3.1, USB 2.0 und den obligatorischen Audio Anschluss spendiert. Sehr schön ist hier das Typ-C Anschluss, welcher so neu ist, dass selbst die meisten neuen Gehäuse diesen nicht besitzen und mit USB 3.1 in der Front muss man sich ebenfalls keine Gedanken mehr über langsame Kopiervorgänge auf ein USB Gerät machen.



    Die aktive Kühlung des Systems kann über 7 verschiedene Fan-Header geregelt werden, welche alle per Spannung als auch PWM angesteuert werden können. Die Steuerung ist kinderleicht per Kurven oder voreingestellter Profile im BIOS anpassbar. Der sogenannte Pump-Header ist neben den normalen Funktionen zusätzlich auf mehr Last ausgelegt um eine eventuelle Wasserpumpe zu betreiben. Die Positionen der Fan Header sind ebenfalls gut durchdacht, wodurch ein Kabelsalat um CPU und Grafikkarte vermieden wird.


    Das MPG EDGE besitzt ebenfalls die klassischen Gehäusekontaktschalter, TPM Anschlüsse usw. aber da diese sowieso kaum noch genutzt werden, werde ich auf diese Anschlüsse nicht weiter eingehen.


    Schauen wir uns stattdessen mal das I/O Panel des Boards an:

    Die HD Audio Klinkenanschlüsse werden von einem Realtek ALC1220P Codec versorgt und versorgen den Casual-Gamer mit ordentlichem Sound. Die Anschlüsse sind innen vergoldet und der Line-Out ist zur besseren Kennzeichnung rot eingefärbt.

    Die Wireless Versorgung der beiden Antennen übernimmt ein Intel AC 9462, welcher sowohl 2,4 Ghz als auch 5Ghz unterstützt und mit einer Übertragungsrate von bis zu 344Mbits jeden kleinen Stick deutlich übertrifft. Zusätzlich werden Bluetooth Verbindungen bis 5.0 unterstützt.


    Das Gegenstück des W-LAN Chipsatzes ist der Intel I219-V Gigabit Controller, welcher den RJ45 LAN Anschluss verwaltet. Auf diesen Chipsatz greift MSI nun schon einige Generationen und Mainboard Serien zurück, da er sehr solide und zuverlässig ist. Der Anschluss im I/O Panel hat zusätzlich eine kleine LED, welche den Betriebsmodus anzeigt.



    Unter dem RJ45 Anschluss befinden sich zwei USB 3.1 Gen.1 Anschlüsse und gleich daneben ein USB Typ-C als auch USB 3.1 Gen2 Port. Der Displayport und HDMI Anschluss sind ebenfalls angenehm zu haben, allerdings sollte daran gedacht werden, dass diese nur mit einer CPU mit integrierter Grafikeinheit genutzt werden können. Die DP Port unterstützen bis zu 4k bei 60hz und HDMI bis 24hz.

    Für Standardgeräte die keinen High-Speed Anschluss benötigen stehen zwei USB 2.0 Anschlüsse, als auch ein PS2 Port zur Verfügung.


    Eines darf bei solch einem Board natürlich wieder nicht fehlen: Die RGB Beleuchtung.


    Ich meine wir leben in 2019 und es gibt Toiletten mit RGB, da darf es hier sicherlich nicht fehlen ;)



    Das Gaming EDGE kommt mit ein wenig RGB Beleuchtung an Board, die an der rechten Seite sitzt und nur leichte Akzente setzt, also nichts für einen Kirmes…. Dafür hat man aber noch zusätzlich zwei 12V 5050er Anschlüsse, einen 5V Digital Anschluss und einen Corsair Header für alles was das Kirmes-Herz begehrt. Die vollständige Beleuchtung kann per MysticLight Software unter Windows angepasst werden und natürlich auch mit weiteren kompatiblen Geräten, wie z.B. RAM synchronisiert werden.

    Insgesamt können sich die Anschlüsse wirklich sehen lassen. Gerade die internen Anschlüsse lassen keine Wünsche offen und man ist mit USB 3.1 und USB Typ-C gut bedient. Die Fan Header, PCI-E Steckplätze, M.2 Steckplätze und S-ATA Ports sind zu genüge vorhanden und sorgen für schnelle Verbindungen zu allen Geräten. Das I/ O Panel überzeugt zwar durch hochwertige Anschlüsse mit guten Chipsätzen, jedoch wären es für mich persönlich ein paar USB Ports zu wenig. Ansonsten habe ich nichts gefunden worüber man meckern könnte.



    BIOS:

    Das 128 MB große BIOS ist hochauflösend und skaliert sogar auf 21:9. Es kann zwischen verschiedenen Sprachen inklusive Deutsch gewählt werden und auf den Erweiterten, oder einfachen Modus gewechselt werden. Das BIOS flashen geht per M-Flash. Vorher muss die benötigte Datei von der MSI Seite heruntergeladen werden, diese habe ich unten verlinkt.

    Ich empfehle jedem direkt am Anfang das Neuste BIOS zu installieren um möglichen Problemen aus dem Weg zu gehen.

    Im BIOS können weiterhin Profile angelegt werden, die Boot-Reihenfolge per Drag & Drop geändert werden, Lüfterkurven angepasst und verändert werden und am Hardware Monitor überprüft werden, was aktuell alles angeschlossen ist.



    Die Oberen beiden Buttons „Game Boost“ und „XMP“ sorgen für eine Ein-Klick-Übertaktung, welche ich allerdings nicht empfehlen kann. Die XMP Einstellung ist in Ordnung und lädt meistens sicher die besten Einstellungen für den verwendeten RAM und kann natürlich verwendet werden.


    Von der „ Game Boost“ Funktion rate ich allerdings ab, da bei der automatischen Übertaktung viel zu viel Spannung angelegt wird und der CPU so einer unnötigen Belastung und hohen Temperaturen ausgesetzt wird. Hier gibt es zu Hauf Guides im Internet und auf YouTube, wie man richtig übertaktet. Das Ganze ist kein Hexenwerk und selbst MSI hat einen kleinen Guide geschrieben, wie man vorgehen sollte. Diesen verlinke ich natürlich auch.



    Kommen wir zu einem kleinen…


    Fazit:


    Das MSI MPG Z390 Gaming Edge AC liegt aktuell bei ca. 170€ und ist damit eines der günstigeren Z390 Boards aus der Mittelklasse. Das schlichte Design mit leichten Akzenten der PCI-E Lanes und passiven Kühler hat mich persönlich genauso überzeugt, wie die hochwertige Verarbeitung die MSI hier abliefert. An internen Anschlüssen wurde von M.2, über S-ATA bis USB Typ-C in der Front an alles gedacht, lediglich ein paar mehr USB Anschlüsse im I/O Panel vermisse ich. Das ganze wird von einer Benutzerfreundlichen Oberfläche im BIOS als auch der Software und einer Menge Möglichkeiten für RGB Beleuchtung abgerundet.

    Für mich ist das MPG Z390 Gaming EDGE AC eines der besten Z390 Boards im Preissegment unter 200€ und bringt alles mit, was man braucht.


    Eine klare Kaufempfehlung also von mir!



    Links:
    Hier gibt es das Board zu kaufen:
    https://amzn.to/2Ywuayy

    Herstellerseite:
    https://de.msi.com/Motherboard…0-GAMING-EDGE-AC/Overview

    Treiber & Bios Download:
    https://de.msi.com/Motherboard…t/MPG-Z390-GAMING-EDGE-AC

    OC Guide von MSI:
    https://de.msi.com/blog/intel-…hz-with-z390-motherboards

    Weitere hochauflösende Bilder:



    2.0 Test des Cryorig H7 Plus CPU-Kühlers




    Verpackung und Zubehör:
    Der Cryorig H7 Plus kommt in einer schlichten schwarzen Verpackung. Die Spezifikationen und Features sind in englisch zu finden und auf der Rückseite werden die Abmaße mit Schaubildern dargestellt.






    Im Lieferumfang befinden sich:
    - Wärmeleitpaste

    - Backplate, Halterung und Schrauben

    - Y-Splitter Kabel

    - Garantiekarte

    - Kühlkörper

    - 2 Lüfter inkl. Klammern

    - Anleitung





    Das Zubehör beinhaltet alles was benötigt wird um den CPU-Kühler zu installieren. Was sehr angenehm ist, ist der Y-Splitter, sowie die großzügig dimensionierte Wärmeleitpaste, welche noch für den ein oder anderen Wechsel reichen sollte.


    Kompatibilität:
    Der Cryorig H7 Plus ist mit dem klassischen Intel 1150,1151,1155 und 1156 kompatibel, sowie mit den alten AMD Sockeln, als auch AM4. Die Enthusiasten Plattformen 2011 bzw. 2066 und AMD's TR4 werden nicht unterstützt.

    Ein sehr cooles Feature bietet Cryorig auf der Website, wo man sich eine Anleitung herunterladen kann um zu testen, ob der Kühler in das System passt. Dafür wird einfach ein Blatt Papier auf die Abmaße des Kühlers gefaltet. Sehr schöne Idee, Thumbs up!


    Einbau:

    Der Einbau des Kühlers ist trotz seiner Größe recht einfach. Die stabile Plastik Backplate wird mit den entsprechenden Schrauben für den Sockel angebracht und bekommt auf der Vorderseite Abstandshalter in Form von schwarzen Hülsen spendiert. Diese erfüllen nicht nur ihren Zweck als Abstandshalter, sondern helfen beim Einbau. Die Backplate hält nämlich nach dem Aufstecken von alleine.






    Der Kühlkörper wird nun auf die Schrauben aufgesetzt. Das Besondere ist, dass die Halterung am Kühler beweglich ist und bereits Gewinde besitzt. So muss man nicht auf nervige Muttern zurückgreifen, sondern kann den Kühler entspannt von der Rückseite festziehen.

    Hier hat sich wirklich jemand Gedanken gemacht!


    Die Lüfter werden klassisch mit den beigelegten Klammern eingehakt.

    Obwohl der H7 gleich zwei Lüfter besitzt, hat man keine Probleme mit RAM Kompatibilität. Der vollständige Kühler findet seinen Platz neben den Speicherbänken und lässt sich selbst mit eingebauter Grafikkarte, sowie RAM einbauen (Ich empfehle jedoch immer, dies nicht zu tun!).

    Auch an den anderen Seiten hatte ich mit meinem Testsystem ebenfalls keine Probleme.





    Abmaße:

    L126 mm x b123 mm x h145 mm

    845g mit beiden Lüftern


    Design & Verarbeitung:
    Das Design des Cryorig H7 Plus setzt auf eine schlichte Optik, ohne großen Schnickschnack.

    Die Lüfter machen keinen allzu hochwertigen Eindruck und der Ring in der Mitte der Lüfter ist auch irgendwie Fehl am Platz, solange dieser ausgeschaltet ist. Wenn sich der Lüfter bewegt, sieht das ganze natürlich wieder anders aus.




    Cryorig verzichtet hier völlig auf Beleuchtung, oder andere designtechnische Features.




    Der Kühlkörper an sich macht einen soliden Eindruck und ist ebenfalls sehr schlicht gehalten. Die insgesamt 6 Heatpipes, welche die Wärme an die 40 Finnen übertragen, sind aus vernickeltem

    Kupfer, genauso wie der Sockel.




    Kühlung:
    Kommen wir zum eingemachten, der Kühlleistung.

    Die beiden beigelten 120er Lüfter laufen mit 300-1600RPM und ermöglichen so einen lautlosen Betrieb, wenn gewünscht. Bis ca. 1000RPM bleiben die Lüfter laufruhig und kaum hörbar, danach sind sie jedoch auch durch ein geschlossenes Gehäuse deutlich zu hören. Angegeben werden diese mit 25dBa und 59 CFM.



    Der Kühler wird mit einer maximalen Kühlleistung von 150TDP angegeben.


    IDLE/ Leerlauf Durchschnittlich 28 Grad



    Leiser Betrieb mit <1000 RPM:
    Eine Stunde Prime 95 Stresstest/ Durchschnittlich 80 Grad, maximal 82 Grad




    Maximale RPM (1600)

    Eine Stunde Prime 95 Stresstest/ Durchschnittlich 76 Grad, maximal 78 Grad



    Der Cryorig H7 Plus mit 150w TDP angegeben und diese habe ich in meinem Test schon fast ausgeschöpft, was man an den Werten sehen kann.

    Um die 80 Grad sind keine angenehmen Temperaturen mehr und kurz vor dem runtertakten der CPU. Selbst mit maximalen RPM wird der Cryorig H7 Plus von anderen Kühlern geschlagen, welche deutlich kleiner sind und nur einen Lüfter haben. Man muss sich bei einem Mainstream-Prozessor auf jeden Fall keine Sorgen machen, dass etwas überhitzt, jedoch bietet der Kühler für alles aufwärts eines i5 keine Reserven für OC, o.ä.



    Fazit:
    Der Cryorig H7 Plus findet für rund 50€ seinen Weg zu euch nach Hause. Der H7 besitzt die mit Abstand einfachste Montage, die ich bei einem CPU-Kühler bisher gesehen habe (Dies gilt natürlich auch für den H7 ohne "Plus"). Man muss sich keine Gedanken um RAM-, sowie Mainboard-Kompatibilität machen und kann den Kühler angenehm mit verbauter Hardware anbringen. Das Design ist sehr schlicht gehalten und damit für die breite Masse ansprechend. Das einzige was mich nicht überzeugen konnte ist ebenfalls das wichtigste bei einem CPU-Kühler: Die Kühlleistung. Hier sollte einem bewusste sein, dass der Kühler wenig bis kaum Reserven für Übertaktungen bietet und eher für kleinere CPU's verwendet werden sollte.


    Ich kann für den Kühler aufgrund der Kühlleistung nur eine bedingte Empfehlung aussprechen. Wofür ich Cryorig jedoch ausdrücklich loben muss, ist die sehr einfach Montage des Kühlers!


    Den Kühler bekommt ihr aktuell hier:
    https://amzn.to/2SR6Eck



    BeQuiet! Dark Rock Pro 4 - Der High-End Luftkühler im Test

    Verpackung:







    Auf der Verpackung sind Infos zum Inhalt, Maße & Kompatibilität, sowie verschiedene Schaubilder des Kühlers zu finden.


    Zubehör/ Lieferumfang:














    Im Lieferumfang befindet sich folgendes:
    - Kühlkörper

    - 2 BeQuiet Lüfter (Silent Wings 120mm & 135mm)

    - Eine Tüte mit Schrauben & Halterungen zur Befestigung des Kühlers

    - Eine Backplate

    - Wärmeleitpaste

    - Anleitung(en) in verschiedenen Sprachen

    - Extra langer Schraubenzieher

    - Klammern zur Befestigung der Lüfter

    - Y-Kabel


    Das Zubehör fällt großzügig aus und BeQuiet! liefert alles mit, das für die Installation des Kühlers benötigt wird. Von WLP, Y-Splitter bis hin zum (benötigtem) Schraubenzieher wurde hier an alles gedacht.


    Kompatibilität:
    Der Kühler ist bereits mit dem mitgeliefertem Zubehör zu allen alten, sowie neuen AMD & Intel Sockeln kompatibel (TR4 ausgeschlossen!).


    Einbau:
    Der Einbau des Dark Rock Pro 4 erfolgt nicht anders, als der von kleineren Kühlern.

    Die stabile Backplate aus Metall wird mit den entsprechenden Schrauben auf die Rückseite des Mainboards gesetzt und diese an der Vorderseite mit den mitgelieferten Halterungen verschraubt.

    Nach dem auftragen der Wärmeleitpaste muss nun der Kühlkörper auf die Halterung gesetzt und mit dieser verschraubt werden. Da der Kühler allerdings keinen Raum lässt um von den Seiten an die Halterung ran zu kommen, hat sich BeQuiet! etwas anderes einfallen lassen: Zwei der kleinen Kappen an der Oberseite des Kühlers können abgeschraubt werden. Dadurch kann der beigelegte Schraubenzieher durch den Kühlkörper gesteckt werden um diesen festzuschrauben.





    Da der Schraubenzieher magnetisch ist funktioniert dies recht gut, wenn man ihn erst durch steckt und danach die Schraube aufsetzt. Zwischen-zeitig habe ich mir zwar eine dritte Hand gewünscht, aber für einen so großen und schweren Kühler war die Installation recht simpel und in der Anleitung gut mit Schaubildern beschrieben.

    Zu guter letzt müssen noch die Lüfter montiert werden. Der äußere Lüfter kann theoretisch vor dem Einbau des Kühlers bereits aufgesetzt werden, der mittlere jedoch erst nach der Befestigung, da er sonst im Weg wäre. Das Problem hier dran ist, dass der Lüfter nur von oben oder unten zwischen den Kühlkörper gesteckt werden kann, was eine Demontage der Grafikkarte, sofern sie im oberen Slot steckt, zwingend erfordert (Bei so einem großen Kühler würde ich aber sowieso immer dazu raten). Der RAM kann verbaut bleiben, aber ich rate ebenfalls dazu diesen bei so einem großen Kühler für die Montage auszustecken.

    Nachdem die Lüfter mit den entsprechenden Klammern befestigt wurden müssen sie nur noch mit dem Y-Kabel auf den gewünschten PWM Header des Mainboard gesteckt werden.





    Abmaße des Kühlkörpers ohne Halterung:
    145.7 x 136 x 162.8 (mm)


    Design & Verarbeitung:

    BeQuiet! bleibt der bisherigen Firmenpolitik treu und setzt auf ein schlichtes, sehr edles schwarzes Design mit hochwertiger Verarbeitung. Sowohl der Kühlkörper an sich, welcher aus Aluminium besteht, als auch die stabile Backplate aus Metall und die Heatpipes aus Kupfer machen den Dark Rock Pro 4 zu einem sehr eleganten CPU-Kühler, trotz seiner enormen Größe. Es wird bewusst auf Beleuchtung und andere Akzente verzichtet um einen möglichst edlen Look zu vermitteln. Mir gefällt besonders die schwarze Abdeckung aus gebürstetem Aluminium, sowie die Unterseite mit den insgesamt 14 Heatpipes.

    Die Kühlrippen sind relativ weit von einander entfernt um einen guten Airflow zu ermöglichen.








    Es sollte einem klar sein, dass der Kühler alles andere als klein ist. Bei einigen Gehäusen und sehr hohen RAM Kühlern könnte es knapp werden. Wer RGB RAM oder ein besonders schönes Mainboard besitzt bekommt dies leider zumindest teilweise nicht mehr so gut zu Gesicht.









    Kühlleistung:

    Für den Dark Rock Pro 4 wird eine TDP von maximal 250W angegeben. Ich habe ihn einem ausführlichen Stresstest unterzogen.


    IDLE Temperaturen / Durchschnittlich 27 Grad



    Leiser Betrieb mit nur 700 RPM:

    Eine Stunde Prime 95 Stresstest / Durchschnittlich 63 Grad max. 66 Grad



    Maximale RPM (1400)

    Stresstest: Durchschnittlich 61 Grad/ max. 64 Grad


    (Die kaum geringeren Werte des Tests mit max. RPM sind auf den Airflow im Gehäuse zurückzuführen. Bei entsprechend größerem Airflow wäre die CPU Temperatur bestimmt noch etwas niedriger, jedoch habe ich diesen bewusst so gewählt, dass die Lautstärke des Systems angenehm gering ist, siehe Testbedingungen)




    Die Kühlleistung, welche der Dark Rock Pro 4 erbringt ist seinen Maßen entsprechend: Riesig!

    Ein durchschnittlicher Wert von 61 Grad auf maximaler RPM, sowie 63 Grad im fast unhörbarem Betrieb in einem geschlossenem Gehäuse, können sich sehen lassen. Von diesen Werten könne einige All-In-One Wasserkühlungen nur träumen!

    Unter maximaler RPM ist ein deutliches Rauschen der Lüfter zu hören, allerdings in einem sehr angenehmen Frequenzbereich ohne unangenehme Geräusche wie bei vielen anderen Kühlern.

    Bei einer so guten Kühlleistung ist mehr als genug Luft nach oben für mögliche Übertaktung, ohne auf einen angenehm leisen Betrieb verzichten zu müssen.

    Ich habe den i7 6700k mit dem CPU-Kühler selbst unter 4,6Ghz noch unter 76 Grad halten können und das nicht einmal bei maximaler Lüfterdrehzahl, sondern um die 1100 RPM (Screenshots habe ich natürlich vergessen zu machen...)




    Fazit:

    Für stattliche 75€ dürft ihr den BeQuiet! Dark Rock Pro 4 euer eigen nennen. Dafür bekommt ihr ein qualitativ erstklassiges Gesamtpaket bestehend aus edlem Design, hochwertiger Verarbeitung und exzellenter Kühlleistung. Für alle RGB-Enthusiasten, oder Mini-ITX Liebhaber ist dieser CPU-Kühler sicherlich eine Enttäuschung, allerdings gleichermaßen für alle interessant die einfach nur einen sehr kühlen CPU wertschätzen, oder die brachiale Kühlleistung des Dark Rock's mit OC ausschöpfen wollen.


    Das edle schwarze Design, zusammen mit der brachialen Kühlleistung des BeQuiet! Dark Rock Pro 4, machen ihn zu einem aktuellen TOP CPU-Kühler, welcher dem Firmennamen "BeQuiet" gleichzeig alle Ehre macht. Aus diesem Grund bekommt er ein klares "Top-Notch" im Bereich der High-End CPU-Kühler im PCHMG CPU-Kühler Test!


    Den Dark Rock Pro 4 bekommt ihr aktuell hier zu kaufen:

    https://amzn.to/2B6W6OA


    Und die Single-Kühler Variante Dark Rock 4 hier:

    https://amzn.to/2PwH7SY



    Hallo Com!

    Ich stelle Euch im Rahmen meiner Testreihe für die Community verschiedene CPU-Kühler vor!



    Aufbau des Tests:

    1.1 Der Testaufbau

    1.2 Das Testsystem

    1.3 Airflow & Lüfter

    1.4 CPU

    1.5 Temperatur Ermittlung

    1.6 Testumgebung

    1.7 Stresstest


    2.0 CPU-Kühler Test



    1.1 Der Testaufbau


    Um eine möglichst authentische Testumgebung zu schaffen wurden die Tests nicht auf einem Benchtable durchgeführt, sondern in einem geschlossenem Gehäuse, wie es üblicher Weise verwendet wird. Zusätzlich wurde, wie üblich in einem Gaming-System, eine Grafikkarte verbaut, welche neben dem CPU ebenfalls Hitze produziert und damit ein vollständiges System simuliert.


    Das vollständige Testsystem:

    Cooler Master H500P Mesh White

    Intel 6700k

    Asus Z270 Code

    Apacer Panther Rage RGB RAM 4x8GB 3200Mhz

    Asus RX 580 Strix

    Seasonic Focus 750 Platinum

    3x Noiseblocker B12-PS

    Crucial SSD


    Vielen Dank an Seasonic, Noiseblocker, Apacer und Cooler Master für die Bereitstellung der Hardware für das Testsystem.




    1.3 Airflow & Lüfter:

    Ich habe mich bewusst für einen Midi-Tower entschieden, welcher einen recht standardmäßigen bis überdurchschnittlichen Airflow besitzt. In dem Gehäuse sind bereits zwei 200mm Lüfter in der Front, sowie ein 140mm Lüfter an der Rückseite des Gehäuses montiert. Die zusätzlichen Lüfter von Noiseblocker dienen zum Airflow im Gehäuse Deckel nach außen.

    Die Lüfter sind so montiert, dass ein klassischer vorne-rein und hinten-, sowie oben-, raus Airflow entsteht. Die vorderen Lüfter laufen auf angenehmen 650RPM*, die Noiseblocker auf 600RPM* und der hintere Lüfter auf 550RPM*.

    *RPM = Umdrehungen pro Minute; Gemessen im Mainboard BIOS, sowie durch HWInfo. Geringe Abweichungen sind möglich


    Ich hab die Lüfter bewusst so eingestellt, dass der PC ohne CPU Kühler fast geräuschlos arbeitet.

    Die verschiedenen Lüfter der CPU-Kühler wurden für den Stresstest auf ihre maximale RPM gestellt um die maximale Kühlleistung zu erbringen. Natürlich gibt es hier extreme Unterschiede in Lautstärke und Kühlleistung, weshalb ich für manche Kühler zusätzliche Test durchgeführt habe (z.B. mit Übertaktung, geringeren RPM Werten etc.).


    1.4 CPU:

    Es wurde bewusst ein CPU der Skylake Reihe von Intel gewählt, welcher zwar nur mit 91W TDP angegeben wird, jedoch relativ warm werden kann. Der CPU kommt im Boost-Takt auf 4,2Ghz, welcher natürlich für die Tests genutzt wurde. Mit Boost-Takt benötigt der 6700k um die 120-140W (Genaue Durchschnittswerte bei den Tests).

    Zusätzlich wurde im BIOS das "Thermal-Throttling", also heruntertakten des CPUs durch zu hohe Temperaturen, auf den maximalen Wert gesetzt, um ein vorzeitiges heruntertakten des Prozessors zu verhindern.


    1.5 Temperatur & weitere Werte:

    Die CPU Temperatur wurde zum einen Hardwareseitig, direkt auf dem Display des Mainboards, als auch unter Windows mit verschiedenen Programmen ausgelesen (RealTemp, CoreTemp, HWInfo).

    Da sich die Werte nicht unterschieden haben, habe ich mich für diese Testreihe für die Benutzung von HWInfo entschieden.


    Das Programm zeigt einem Werte wie Spannung, Lüfterdrehzahl, Temperaturen und andere nützliche Informationen jeglicher Sensoren des Systems an.

    Ich habe mich hier auf die CPU Package Temperatur beschränkt, welche ein Durchschnittlicher Wert aller CPU Kerne ist. Zusätzlich wird sowohl ein minimaler-, aktueller- und durchschnittlicher Wert angezeigt und errechnet.

    Für einige Test habe ich außerdem die Lüfterdrehzahl, sowie TDP ausgelesen. Dazu mehr in den individuellen Tests.


    1.6 Testumgebung:

    Die Tests wurden alle in einem geschlossenen Raum bei 21 Grad Raumtemperatur durchgeführt. Zwischen allen Tests wurde darauf geachtet, dass das System wieder völlig abgekühlt ist und die Raumtemperatur nicht gestiegen ist.


    1.7 Stresstest:

    Um die jeweiligen CPU Kühler auf ihre Kühlleistung zu testen wurde das Programm "Prime95" verwendet um den 6700k maximal auszulasten und eine möglichst große Wärmeentwicklung zu erzeugen. Dabei habe ich auf die "Small FFT's" Einstellung gesetzt, welche sich vor allem auf die Auslastung der CPU richtet und weniger auf die der restlichen Komponenten. Natürlich wurde auf allen 4 Kernen inklusive Hyper-Threading und Turbo-Boost getestet. Um einen möglichst aussagekräftigen Durchschnittswert zu bekommen wurde der Test eine Stunde für jeden Kühler durchgeführt.


    Im nächsten Post geht es mit dem Test weiter.

    Hallo Com!

    Ich stelle Euch im Rahmen meiner Testreihe für die Community verschiedene CPU-Kühler vor!



    Aufbau des Tests:

    1.1 Der Testaufbau

    1.2 Das Testsystem

    1.3 Airflow & Lüfter

    1.4 CPU

    1.5 Temperatur Ermittlung

    1.6 Testumgebung

    1.7 Stresstest


    2.0 CPU-Kühler Test



    1.1 Der Testaufbau


    Um eine möglichst authentische Testumgebung zu schaffen wurden die Tests nicht auf einem Benchtable durchgeführt, sondern in einem geschlossenem Gehäuse, wie es üblicher Weise verwendet wird. Zusätzlich wurde, wie üblich in einem Gaming-System, eine Grafikkarte verbaut, welche neben dem CPU ebenfalls Hitze produziert und damit ein vollständiges System simuliert.


    Das vollständige Testsystem:

    Cooler Master H500P Mesh White

    Intel 6700k

    Asus Z270 Code

    Apacer Panther Rage RGB RAM 4x8GB 3200Mhz

    Asus RX 580 Strix

    Seasonic Focus 750 Platinum

    3x Noiseblocker B12-PS

    Crucial SSD


    Vielen Dank an Seasonic, Noiseblocker, Apacer und Cooler Master für die Bereitstellung der Hardware für das Testsystem.




    1.3 Airflow & Lüfter:

    Ich habe mich bewusst für einen Midi-Tower entschieden, welcher einen recht standardmäßigen bis überdurchschnittlichen Airflow besitzt. In dem Gehäuse sind bereits zwei 200mm Lüfter in der Front, sowie ein 140mm Lüfter an der Rückseite des Gehäuses montiert. Die zusätzlichen Lüfter von Noiseblocker dienen zum Airflow im Gehäuse Deckel nach außen.

    Die Lüfter sind so montiert, dass ein klassischer vorne-rein und hinten-, sowie oben-, raus Airflow entsteht. Die vorderen Lüfter laufen auf angenehmen 650RPM*, die Noiseblocker auf 600RPM* und der hintere Lüfter auf 550RPM*.

    *RPM = Umdrehungen pro Minute; Gemessen im Mainboard BIOS, sowie durch HWInfo. Geringe Abweichungen sind möglich


    Ich hab die Lüfter bewusst so eingestellt, dass der PC ohne CPU Kühler fast geräuschlos arbeitet.

    Die verschiedenen Lüfter der CPU-Kühler wurden für den Stresstest auf ihre maximale RPM gestellt um die maximale Kühlleistung zu erbringen. Natürlich gibt es hier extreme Unterschiede in Lautstärke und Kühlleistung, weshalb ich für manche Kühler zusätzliche Test durchgeführt habe (z.B. mit Übertaktung, geringeren RPM Werten etc.).


    1.4 CPU:

    Es wurde bewusst ein CPU der Skylake Reihe von Intel gewählt, welcher zwar nur mit 91W TDP angegeben wird, jedoch relativ warm werden kann. Der CPU kommt im Boost-Takt auf 4,2Ghz, welcher natürlich für die Tests genutzt wurde. Mit Boost-Takt benötigt der 6700k um die 120-140W (Genaue Durchschnittswerte bei den Tests).

    Zusätzlich wurde im BIOS das "Thermal-Throttling", also heruntertakten des CPUs durch zu hohe Temperaturen, auf den maximalen Wert gesetzt, um ein vorzeitiges heruntertakten des Prozessors zu verhindern.


    1.5 Temperatur & weitere Werte:

    Die CPU Temperatur wurde zum einen Hardwareseitig, direkt auf dem Display des Mainboards, als auch unter Windows mit verschiedenen Programmen ausgelesen (RealTemp, CoreTemp, HWInfo).

    Da sich die Werte nicht unterschieden haben, habe ich mich für diese Testreihe für die Benutzung von HWInfo entschieden.


    Das Programm zeigt einem Werte wie Spannung, Lüfterdrehzahl, Temperaturen und andere nützliche Informationen jeglicher Sensoren des Systems an.

    Ich habe mich hier auf die CPU Package Temperatur beschränkt, welche ein Durchschnittlicher Wert aller CPU Kerne ist. Zusätzlich wird sowohl ein minimaler-, aktueller- und durchschnittlicher Wert angezeigt und errechnet.

    Für einige Test habe ich außerdem die Lüfterdrehzahl, sowie TDP ausgelesen. Dazu mehr in den individuellen Tests.


    1.6 Testumgebung:

    Die Tests wurden alle in einem geschlossenen Raum bei 21 Grad Raumtemperatur durchgeführt. Zwischen allen Tests wurde darauf geachtet, dass das System wieder völlig abgekühlt ist und die Raumtemperatur nicht gestiegen ist.


    1.7 Stresstest:

    Um die jeweiligen CPU Kühler auf ihre Kühlleistung zu testen wurde das Programm "Prime95" verwendet um den 6700k maximal auszulasten und eine möglichst große Wärmeentwicklung zu erzeugen. Dabei habe ich auf die "Small FFT's" Einstellung gesetzt, welche sich vor allem auf die Auslastung der CPU richtet und weniger auf die der restlichen Komponenten. Natürlich wurde auf allen 4 Kernen inklusive Hyper-Threading und Turbo-Boost getestet. Um einen möglichst aussagekräftigen Durchschnittswert zu bekommen wurde der Test eine Stunde für jeden Kühler durchgeführt.


    Im nächsten Post geht es mit dem Test weiter.

    Hallo Com!

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    Aufbau des Tests:

    1.1 Der Testaufbau

    1.2 Das Testsystem

    1.3 Airflow & Lüfter

    1.4 CPU

    1.5 Temperatur Ermittlung

    1.6 Testumgebung

    1.7 Stresstest


    2.0 CPU-Kühler Test



    1.1 Der Testaufbau


    Um eine möglichst authentische Testumgebung zu schaffen wurden die Tests nicht auf einem Benchtable durchgeführt, sondern in einem geschlossenem Gehäuse, wie es üblicher Weise verwendet wird. Zusätzlich wurde, wie üblich in einem Gaming-System, eine Grafikkarte verbaut, welche neben dem CPU ebenfalls Hitze produziert und damit ein vollständiges System simuliert.


    Das vollständige Testsystem:

    Cooler Master H500P Mesh White

    Intel 6700k

    Asus Z270 Code

    Apacer Panther Rage RGB RAM 4x8GB 3200Mhz

    Asus RX 580 Strix

    Seasonic Focus 750 Platinum

    3x Noiseblocker B12-PS

    Crucial SSD


    Vielen Dank an Seasonic, Noiseblocker, Apacer und Cooler Master für die Bereitstellung der Hardware für das Testsystem.




    1.3 Airflow & Lüfter:

    Ich habe mich bewusst für einen Midi-Tower entschieden, welcher einen recht standardmäßigen bis überdurchschnittlichen Airflow besitzt. In dem Gehäuse sind bereits zwei 200mm Lüfter in der Front, sowie ein 140mm Lüfter an der Rückseite des Gehäuses montiert. Die zusätzlichen Lüfter von Noiseblocker dienen zum Airflow im Gehäuse Deckel nach außen.

    Die Lüfter sind so montiert, dass ein klassischer vorne-rein und hinten-, sowie oben-, raus Airflow entsteht. Die vorderen Lüfter laufen auf angenehmen 650RPM*, die Noiseblocker auf 600RPM* und der hintere Lüfter auf 550RPM*.

    *RPM = Umdrehungen pro Minute; Gemessen im Mainboard BIOS, sowie durch HWInfo. Geringe Abweichungen sind möglich


    Ich hab die Lüfter bewusst so eingestellt, dass der PC ohne CPU Kühler fast geräuschlos arbeitet.

    Die verschiedenen Lüfter der CPU-Kühler wurden für den Stresstest auf ihre maximale RPM gestellt um die maximale Kühlleistung zu erbringen. Natürlich gibt es hier extreme Unterschiede in Lautstärke und Kühlleistung, weshalb ich für manche Kühler zusätzliche Test durchgeführt habe (z.B. mit Übertaktung, geringeren RPM Werten etc.).


    1.4 CPU:

    Es wurde bewusst ein CPU der Skylake Reihe von Intel gewählt, welcher zwar nur mit 91W TDP angegeben wird, jedoch relativ warm werden kann. Der CPU kommt im Boost-Takt auf 4,2Ghz, welcher natürlich für die Tests genutzt wurde. Mit Boost-Takt benötigt der 6700k um die 120-140W (Genaue Durchschnittswerte bei den Tests).

    Zusätzlich wurde im BIOS das "Thermal-Throttling", also heruntertakten des CPUs durch zu hohe Temperaturen, auf den maximalen Wert gesetzt, um ein vorzeitiges heruntertakten des Prozessors zu verhindern.


    1.5 Temperatur & weitere Werte:

    Die CPU Temperatur wurde zum einen Hardwareseitig, direkt auf dem Display des Mainboards, als auch unter Windows mit verschiedenen Programmen ausgelesen (RealTemp, CoreTemp, HWInfo).

    Da sich die Werte nicht unterschieden haben, habe ich mich für diese Testreihe für die Benutzung von HWInfo entschieden.


    Das Programm zeigt einem Werte wie Spannung, Lüfterdrehzahl, Temperaturen und andere nützliche Informationen jeglicher Sensoren des Systems an.

    Ich habe mich hier auf die CPU Package Temperatur beschränkt, welche ein Durchschnittlicher Wert aller CPU Kerne ist. Zusätzlich wird sowohl ein minimaler-, aktueller- und durchschnittlicher Wert angezeigt und errechnet.

    Für einige Test habe ich außerdem die Lüfterdrehzahl, sowie TDP ausgelesen. Dazu mehr in den individuellen Tests.


    1.6 Testumgebung:

    Die Tests wurden alle in einem geschlossenen Raum bei 21 Grad Raumtemperatur durchgeführt. Zwischen allen Tests wurde darauf geachtet, dass das System wieder völlig abgekühlt ist und die Raumtemperatur nicht gestiegen ist.


    1.7 Stresstest:

    Um die jeweiligen CPU Kühler auf ihre Kühlleistung zu testen wurde das Programm "Prime95" verwendet um den 6700k maximal auszulasten und eine möglichst große Wärmeentwicklung zu erzeugen. Dabei habe ich auf die "Small FFT's" Einstellung gesetzt, welche sich vor allem auf die Auslastung der CPU richtet und weniger auf die der restlichen Komponenten. Natürlich wurde auf allen 4 Kernen inklusive Hyper-Threading und Turbo-Boost getestet. Um einen möglichst aussagekräftigen Durchschnittswert zu bekommen wurde der Test eine Stunde für jeden Kühler durchgeführt.


    Im nächsten Post geht es mit dem Test weiter.

    Hallo Com!

    Ich stelle Euch im Rahmen meiner Testreihe für die Community verschiedene CPU-Kühler vor!



    Aufbau des Tests:

    1.1 Der Testaufbau

    1.2 Das Testsystem

    1.3 Airflow & Lüfter

    1.4 CPU

    1.5 Temperatur Ermittlung

    1.6 Testumgebung

    1.7 Stresstest


    2.0 CPU-Kühler Test



    1.1 Der Testaufbau


    Um eine möglichst authentische Testumgebung zu schaffen wurden die Tests nicht auf einem Benchtable durchgeführt, sondern in einem geschlossenem Gehäuse, wie es üblicher Weise verwendet wird. Zusätzlich wurde, wie üblich in einem Gaming-System, eine Grafikkarte verbaut, welche neben dem CPU ebenfalls Hitze produziert und damit ein vollständiges System simuliert.


    Das vollständige Testsystem:

    Cooler Master H500P Mesh White

    Intel 6700k

    Asus Z270 Code

    Apacer Panther Rage RGB RAM 4x8GB 3200Mhz

    Asus RX 580 Strix

    Seasonic Focus 750 Platinum

    3x Noiseblocker B12-PS

    Crucial SSD


    Vielen Dank an Seasonic, Noiseblocker, Apacer und Cooler Master für die Bereitstellung der Hardware für das Testsystem.




    1.3 Airflow & Lüfter:

    Ich habe mich bewusst für einen Midi-Tower entschieden, welcher einen recht standardmäßigen bis überdurchschnittlichen Airflow besitzt. In dem Gehäuse sind bereits zwei 200mm Lüfter in der Front, sowie ein 140mm Lüfter an der Rückseite des Gehäuses montiert. Die zusätzlichen Lüfter von Noiseblocker dienen zum Airflow im Gehäuse Deckel nach außen.

    Die Lüfter sind so montiert, dass ein klassischer vorne-rein und hinten-, sowie oben-, raus Airflow entsteht. Die vorderen Lüfter laufen auf angenehmen 650RPM*, die Noiseblocker auf 600RPM* und der hintere Lüfter auf 550RPM*.

    *RPM = Umdrehungen pro Minute; Gemessen im Mainboard BIOS, sowie durch HWInfo. Geringe Abweichungen sind möglich


    Ich hab die Lüfter bewusst so eingestellt, dass der PC ohne CPU Kühler fast geräuschlos arbeitet.

    Die verschiedenen Lüfter der CPU-Kühler wurden für den Stresstest auf ihre maximale RPM gestellt um die maximale Kühlleistung zu erbringen. Natürlich gibt es hier extreme Unterschiede in Lautstärke und Kühlleistung, weshalb ich für manche Kühler zusätzliche Test durchgeführt habe (z.B. mit Übertaktung, geringeren RPM Werten etc.).


    1.4 CPU:

    Es wurde bewusst ein CPU der Skylake Reihe von Intel gewählt, welcher zwar nur mit 91W TDP angegeben wird, jedoch relativ warm werden kann. Der CPU kommt im Boost-Takt auf 4,2Ghz, welcher natürlich für die Tests genutzt wurde. Mit Boost-Takt benötigt der 6700k um die 120-140W (Genaue Durchschnittswerte bei den Tests).

    Zusätzlich wurde im BIOS das "Thermal-Throttling", also heruntertakten des CPUs durch zu hohe Temperaturen, auf den maximalen Wert gesetzt, um ein vorzeitiges heruntertakten des Prozessors zu verhindern.


    1.5 Temperatur & weitere Werte:

    Die CPU Temperatur wurde zum einen Hardwareseitig, direkt auf dem Display des Mainboards, als auch unter Windows mit verschiedenen Programmen ausgelesen (RealTemp, CoreTemp, HWInfo).

    Da sich die Werte nicht unterschieden haben, habe ich mich für diese Testreihe für die Benutzung von HWInfo entschieden.


    Das Programm zeigt einem Werte wie Spannung, Lüfterdrehzahl, Temperaturen und andere nützliche Informationen jeglicher Sensoren des Systems an.

    Ich habe mich hier auf die CPU Package Temperatur beschränkt, welche ein Durchschnittlicher Wert aller CPU Kerne ist. Zusätzlich wird sowohl ein minimaler-, aktueller- und durchschnittlicher Wert angezeigt und errechnet.

    Für einige Test habe ich außerdem die Lüfterdrehzahl, sowie TDP ausgelesen. Dazu mehr in den individuellen Tests.


    1.6 Testumgebung:

    Die Tests wurden alle in einem geschlossenen Raum bei 21 Grad Raumtemperatur durchgeführt. Zwischen allen Tests wurde darauf geachtet, dass das System wieder völlig abgekühlt ist und die Raumtemperatur nicht gestiegen ist.


    1.7 Stresstest:

    Um die jeweiligen CPU Kühler auf ihre Kühlleistung zu testen wurde das Programm "Prime95" verwendet um den 6700k maximal auszulasten und eine möglichst große Wärmeentwicklung zu erzeugen. Dabei habe ich auf die "Small FFT's" Einstellung gesetzt, welche sich vor allem auf die Auslastung der CPU richtet und weniger auf die der restlichen Komponenten. Natürlich wurde auf allen 4 Kernen inklusive Hyper-Threading und Turbo-Boost getestet. Um einen möglichst aussagekräftigen Durchschnittswert zu bekommen wurde der Test eine Stunde für jeden Kühler durchgeführt.


    Im nächsten Post geht es mit dem Test weiter.

    Hallo Com!



    Ich stelle Euch im Rahmen meiner Testreihe für die Community verschiedene CPU-Kühler vor!



    Aufbau des Tests:

    1.1 Der Testaufbau

    1.2 Das Testsystem

    1.3 Airflow & Lüfter

    1.4 CPU

    1.5 Temperatur Ermittlung

    1.6 Testumgebung

    1.7 Stresstest


    2.0 CPU-Kühler Test



    1.1 Der Testaufbau


    Um eine möglichst authentische Testumgebung zu schaffen wurden die Tests nicht auf einem Benchtable durchgeführt, sondern in einem geschlossenem Gehäuse, wie es üblicher Weise verwendet wird. Zusätzlich wurde, wie üblich in einem Gaming-System, eine Grafikkarte verbaut, welche neben dem CPU ebenfalls Hitze produziert und damit ein vollständiges System simuliert.


    Das vollständige Testsystem:

    Cooler Master H500P Mesh White

    Intel 6700k

    Asus Z270 Code

    Apacer Panther Rage RGB RAM 4x8GB 3200Mhz

    Asus RX 580 Strix

    Seasonic Focus 750 Platinum

    3x Noiseblocker B12-PS

    Crucial SSD


    Vielen Dank an Seasonic, Noiseblocker, Apacer und Cooler Master für die Bereitstellung der Hardware für das Testsystem.




    1.3 Airflow & Lüfter:

    Ich habe mich bewusst für einen Midi-Tower entschieden, welcher einen recht standardmäßigen bis überdurchschnittlichen Airflow besitzt. In dem Gehäuse sind bereits zwei 200mm Lüfter in der Front, sowie ein 140mm Lüfter an der Rückseite des Gehäuses montiert. Die zusätzlichen Lüfter von Noiseblocker dienen zum Airflow im Gehäuse Deckel nach außen.

    Die Lüfter sind so montiert, dass ein klassischer vorne-rein und hinten-, sowie oben-, raus Airflow entsteht. Die vorderen Lüfter laufen auf angenehmen 650RPM*, die Noiseblocker auf 600RPM* und der hintere Lüfter auf 550RPM*.

    *RPM = Umdrehungen pro Minute; Gemessen im Mainboard BIOS, sowie durch HWInfo. Geringe Abweichungen sind möglich


    Ich hab die Lüfter bewusst so eingestellt, dass der PC ohne CPU Kühler fast geräuschlos arbeitet.

    Die verschiedenen Lüfter der CPU-Kühler wurden für den Stresstest auf ihre maximale RPM gestellt um die maximale Kühlleistung zu erbringen. Natürlich gibt es hier extreme Unterschiede in Lautstärke und Kühlleistung, weshalb ich für manche Kühler zusätzliche Test durchgeführt habe (z.B. mit Übertaktung, geringeren RPM Werten etc.).


    1.4 CPU:

    Es wurde bewusst ein CPU der Skylake Reihe von Intel gewählt, welcher zwar nur mit 91W TDP angegeben wird, jedoch relativ warm werden kann. Der CPU kommt im Boost-Takt auf 4,2Ghz, welcher natürlich für die Tests genutzt wurde. Mit Boost-Takt benötigt der 6700k um die 120-140W (Genaue Durchschnittswerte bei den Tests).

    Zusätzlich wurde im BIOS das "Thermal-Throttling", also heruntertakten des CPUs durch zu hohe Temperaturen, auf den maximalen Wert gesetzt, um ein vorzeitiges heruntertakten des Prozessors zu verhindern.


    1.5 Temperatur & weitere Werte:

    Die CPU Temperatur wurde zum einen Hardwareseitig, direkt auf dem Display des Mainboards, als auch unter Windows mit verschiedenen Programmen ausgelesen (RealTemp, CoreTemp, HWInfo).

    Da sich die Werte nicht unterschieden haben, habe ich mich für diese Testreihe für die Benutzung von HWInfo entschieden.


    Das Programm zeigt einem Werte wie Spannung, Lüfterdrehzahl, Temperaturen und andere nützliche Informationen jeglicher Sensoren des Systems an.

    Ich habe mich hier auf die CPU Package Temperatur beschränkt, welche ein Durchschnittlicher Wert aller CPU Kerne ist. Zusätzlich wird sowohl ein minimaler-, aktueller- und durchschnittlicher Wert angezeigt und errechnet.

    Für einige Test habe ich außerdem die Lüfterdrehzahl, sowie TDP ausgelesen. Dazu mehr in den individuellen Tests.


    1.6 Testumgebung:

    Die Tests wurden alle in einem geschlossenen Raum bei 21 Grad Raumtemperatur durchgeführt. Zwischen allen Tests wurde darauf geachtet, dass das System wieder völlig abgekühlt ist und die Raumtemperatur nicht gestiegen ist.


    1.7 Stresstest:

    Um die jeweiligen CPU Kühler auf ihre Kühlleistung zu testen wurde das Programm "Prime95" verwendet um den 6700k maximal auszulasten und eine möglichst große Wärmeentwicklung zu erzeugen. Dabei habe ich auf die "Small FFT's" Einstellung gesetzt, welche sich vor allem auf die Auslastung der CPU richtet und weniger auf die der restlichen Komponenten. Natürlich wurde auf allen 4 Kernen inklusive Hyper-Threading und Turbo-Boost getestet. Um einen möglichst aussagekräftigen Durchschnittswert zu bekommen wurde der Test eine Stunde für jeden Kühler durchgeführt.


    Im nächsten Post geht es mit dem Test weiter.

    Hallo Com!



    Ich stelle Euch im Rahmen meiner Testreihe für die Community verschiedene CPU-Kühler vor!



    Aufbau des Tests:

    1.1 Der Testaufbau

    1.2 Das Testsystem

    1.3 Airflow & Lüfter

    1.4 CPU

    1.5 Temperatur Ermittlung

    1.6 Testumgebung

    1.7 Stresstest


    2.0 CPU-Kühler Test



    1.1 Der Testaufbau


    Um eine möglichst authentische Testumgebung zu schaffen wurden die Tests nicht auf einem Benchtable durchgeführt, sondern in einem geschlossenem Gehäuse, wie es üblicher Weise verwendet wird. Zusätzlich wurde, wie üblich in einem Gaming-System, eine Grafikkarte verbaut, welche neben dem CPU ebenfalls Hitze produziert und damit ein vollständiges System simuliert.


    Das vollständige Testsystem:

    Cooler Master H500P Mesh White

    Intel 6700k

    Asus Z270 Code

    Apacer Panther Rage RGB RAM 4x8GB 3200Mhz

    Asus RX 580 Strix

    Seasonic Focus 750 Platinum

    3x Noiseblocker B12-PS

    Crucial SSD


    Vielen Dank an Seasonic, Noiseblocker, Apacer und Cooler Master für die Bereitstellung der Hardware für das Testsystem.




    1.3 Airflow & Lüfter:

    Ich habe mich bewusst für einen Midi-Tower entschieden, welcher einen recht standardmäßigen bis überdurchschnittlichen Airflow besitzt. In dem Gehäuse sind bereits zwei 200mm Lüfter in der Front, sowie ein 140mm Lüfter an der Rückseite des Gehäuses montiert. Die zusätzlichen Lüfter von Noiseblocker dienen zum Airflow im Gehäuse Deckel nach außen.

    Die Lüfter sind so montiert, dass ein klassischer vorne-rein und hinten-, sowie oben-, raus Airflow entsteht. Die vorderen Lüfter laufen auf angenehmen 650RPM*, die Noiseblocker auf 600RPM* und der hintere Lüfter auf 550RPM*.

    *RPM = Umdrehungen pro Minute; Gemessen im Mainboard BIOS, sowie durch HWInfo. Geringe Abweichungen sind möglich


    Ich hab die Lüfter bewusst so eingestellt, dass der PC ohne CPU Kühler fast geräuschlos arbeitet.

    Die verschiedenen Lüfter der CPU-Kühler wurden für den Stresstest auf ihre maximale RPM gestellt um die maximale Kühlleistung zu erbringen. Natürlich gibt es hier extreme Unterschiede in Lautstärke und Kühlleistung, weshalb ich für manche Kühler zusätzliche Test durchgeführt habe (z.B. mit Übertaktung, geringeren RPM Werten etc.).


    1.4 CPU:

    Es wurde bewusst ein CPU der Skylake Reihe von Intel gewählt, welcher zwar nur mit 91W TDP angegeben wird, jedoch relativ warm werden kann. Der CPU kommt im Boost-Takt auf 4,2Ghz, welcher natürlich für die Tests genutzt wurde. Mit Boost-Takt benötigt der 6700k um die 120-140W (Genaue Durchschnittswerte bei den Tests).

    Zusätzlich wurde im BIOS das "Thermal-Throttling", also heruntertakten des CPUs durch zu hohe Temperaturen, auf den maximalen Wert gesetzt, um ein vorzeitiges heruntertakten des Prozessors zu verhindern.


    1.5 Temperatur & weitere Werte:

    Die CPU Temperatur wurde zum einen Hardwareseitig, direkt auf dem Display des Mainboards, als auch unter Windows mit verschiedenen Programmen ausgelesen (RealTemp, CoreTemp, HWInfo).

    Da sich die Werte nicht unterschieden haben, habe ich mich für diese Testreihe für die Benutzung von HWInfo entschieden.


    Das Programm zeigt einem Werte wie Spannung, Lüfterdrehzahl, Temperaturen und andere nützliche Informationen jeglicher Sensoren des Systems an.

    Ich habe mich hier auf die CPU Package Temperatur beschränkt, welche ein Durchschnittlicher Wert aller CPU Kerne ist. Zusätzlich wird sowohl ein minimaler-, aktueller- und durchschnittlicher Wert angezeigt und errechnet.

    Für einige Test habe ich außerdem die Lüfterdrehzahl, sowie TDP ausgelesen. Dazu mehr in den individuellen Tests.


    1.6 Testumgebung:

    Die Tests wurden alle in einem geschlossenen Raum bei 21 Grad Raumtemperatur durchgeführt. Zwischen allen Tests wurde darauf geachtet, dass das System wieder völlig abgekühlt ist und die Raumtemperatur nicht gestiegen ist.


    1.7 Stresstest:

    Um die jeweiligen CPU Kühler auf ihre Kühlleistung zu testen wurde das Programm "Prime95" verwendet um den 6700k maximal auszulasten und eine möglichst große Wärmeentwicklung zu erzeugen. Dabei habe ich auf die "Small FFT's" Einstellung gesetzt, welche sich vor allem auf die Auslastung der CPU richtet und weniger auf die der restlichen Komponenten. Natürlich wurde auf allen 4 Kernen inklusive Hyper-Threading und Turbo-Boost getestet. Um einen möglichst aussagekräftigen Durchschnittswert zu bekommen wurde der Test eine Stunde für jeden Kühler durchgeführt.


    Im nächsten Post geht es mit dem Test weiter.

    2.0 - Test des Arctic CPU-Kühlers


    Verpackung & Zubehör:


    Auf der Vorderseite der Verpackung sieht man bereits eine Abbildung des Freezer 33 ESports One Kühlers, sowie einen Hinweis auf 10 Jahre Garantie.




    Auf der Rückseite findet man einige Infos zu dem beigelegten Lüfter und der Halterung bzw. Kompatibilität des CPU-Kühlers. Auf der Seite der Verpackung findet man zusätzlich einige wichtige technische Daten.



    Im Lieferumfang befinden sich:
    - Kühlkörper

    - Ein BioniX Lüfter

    - Halterung, Intel Backplate und Schrauben zur Befestigung

    - Klammern für die Befestigung des Lüfters (und zwei extra Klammern für einen weiteren)

    - Arctic MX4 Wärmeleitpaste

    - Zettel mit QR Code der zur Online-Anleitung führt




    Das Zubehör fällt standardmäßig aus und Arctic liefert alles mit, was man für die Installation benötigt, abgesehen von einem Schraubenzieher. Sehr gut gefällt mir hier, dass nicht extra eine Anleitung in Papierform beigelegt wird, sondern diese online auf der Arctic Seite sehr schnell zu finden ist. Die zwei zusätzlichen Klammern für die Möglichkeit einen weiteren Lüfter zu befestigen ist ebenfalls nett.

    (Das einzige was ich (!persönlich!) nicht so toll finde ist die Verpackung, in der die Wärmeleitpaste geliefert wird. Diese ist wirklich nur für den einmaligen Gebrauch geeignet und nicht wieder verschließbar. Natürlich ist dies für den einmaligen Einbau auch nicht nötig, aber als jemand der immer mal wieder die Hardware wechselt, hätte ich mich mit einer kleinen Tube MX4 sehr glücklich geschätzt.) ~meckern auf hohem Niveau, ich weiss....


    Kompatibilität:
    Der CPU-Kühler ist mit allen aktuellen Intel & AMD Sockeln (TR4 ausgeschlossen) kompatibel und wird mit allen nötigen Adaptern und benötigter Intel Backplate geliefert.

    Der Freezer ESports 33 One ist NICHT zu den alten AMD und Intel Sockeln kompatibel (FM1-AM3; 775, 1366).


    Einbau:

    Arctic hat sich hier sehr viel Mühe gegeben den Einbau so einfach wie möglich zu machen. Da die Anleitung nicht in Papierform vorlag, habe ich mich einfach so dran gemacht anstatt den QR-Code zu scannen. Der Kühler war nach 5 Minuten einsatzbereit und fest mit dem Mainboard verschraubt.... Kurz gesagt: Der CPU-Kühler ist für AMD, sowie Intel, sehr einfach zu verbauen und setzt auf eine klassische Installation, bei der erst Backplate sowie Halterungen montiert werden und danach der Kühler aufgesetzt und verschraubt wird. Bei AM4 wird die vorhandene Backplate vom Mainboard genutzt um den Arctic Freezer zu montieren.

    Der Lüfter wird mit den Klammern nach dem Einbau des Kühlkörpers befestigt. Anders als bei anderen Herstellern werden die Klammern hier an dem CPU Kühler befestigt und danach einfach auf den Lüfter "geklappt". Eine sehr einfache Methode und wesentlich angenehmer, als bei anderen Befestigungsmethoden, die schnell sehr nervig werden können.





    Design & technische Daten:
    Der Kühlkörper besteht aus insgesamt 49 schwarzen Aluminium Rippen, welche jeweils 0,5mm dick sind. Mit 150mm Höhe und 88mm Breite ist der Kühler recht klein, jedoch mit knapp 670g schwerer als man auf den ersten Blick vermutet. Die Wärme wird über einen 3x4cm großen Bereich übertragen, welcher direkten Kontakt zu viert Heatpipes hat.



    Neben dem roten Lüfter, welchen ich für meine Test genutzt habe, gibt es den CPU-Kühler ebenfalls in anderen Versionen und damit Farben des beigelegten Lüfters zu kaufen.

    (Bilder von Arctic)



    Das Design des Kühlkörpers ist recht schlicht und lässt sich angenehm in jedes System integrieren. Durch die Auswahl der Lüfterfarbe hat man ebenfalls mehr Individualität und kann so die fehlende Beleuchtung zumindest etwas ausgleichen. Gepaart mit hochwertiger Verarbeitung liefert Arctic hier ein zeitloses Design des Freezers ab.




    Der Lüfter:

    Neben der Farbauswahl besitzt der eigens von Arctic entwickelte 120mm BioniX Lüfter ein paar weitere interessante Features. Der Lüfter wird per PWM angesteuert und bietet dabei einen breiten Drehzahlbereich von 200-1800 RPM. Dies führt zu einem unhörbaren Betrieb im IDLE und unter geringer Last durch sehr geringe min. RPM. Zusätzlich befindet sich an dem 40cm langem, mit Plastik-Sleeve überzogenem Kabel ein Y-Splitter. Sehr praktisch, wenn man zwei Lüfter auf dem CPU-Kühler verbauen möchte und über einen Anschluss ansteuern möchte.

    Der Lüfter ist an den Seiten außerdem entkoppelt um eventuelle Vibrationen möglichst nicht zu übertragen.

    Der BioniX Lüfter bleibt bis ca. 1200 RPM recht laufruhig und ist danach zwar deutlich zu hören, macht aber keine unangenehmen Geräusche, sondern produziert nur ein leichtes Rauschen, welches für die meisten selbst unter Vollast nicht störend ist. Unter 1000 RPM ist der Lüfter in einem geschlossenem Case schon kaum noch wahrnehmbar und unter 500 RPM und damit im IDLE läuft der Lüfter quasi geräuschlos.




    Die Kühlleistung:

    Die Kühlleistung des relativ kleinen Kühlers ist auf jeden Fall nicht seiner Größe entsprechend klein, sondern eher erstaunlich groß:


    IDLE Temperaturen / Durchschnittlich 27 Grad



    Eine Stunde Prime 95 Stresstest/ Durchschnittlich 69 Grad max. 70 Grad

    (Bei den RPM scheint ein Fehler bei HWInfos vorzuliegen. Der Lüfter lief natürlich auf seinen maximalen 1800RPM)



    "Game Test" (CPU unter wenig Last, nur Grafikkarte auf 100%) / Bei 20min Test ein leichter anstieg der Temperatur um ca. 5 Grad



    Fun Fact:

    Da ich vor kurzer Zeit erst die neuen BioniX Lüfter von Arctic bekommen habe, welche für Radiatoren ausgelegt sind und einen hohen statischen Druck erzeugen, konnte ich es mir nicht nehmen lassen einen dieser Lüfter auf dem ESports One zu testen. Das Ergebnis war eine 2 Grad geringere durchschnittliche Temperatur, jedoch ein lauterer Geräuschpegel, welcher für die geringfügige Verbesserung zu hoch ist um einen sinnvollen Nutzen daraus zu ziehen. Aber.... ihr wisst Bescheid ;)



    Insgesamt bin ich mehr als zufrieden mit der Kühlleistung des recht kleinen Budget Kühlers. Ein maximaler Wert von 70 Grad nach einer Stunde Prime ist sehr gut und selbst für größere Kühlkörper erstrebenswert. Hier ist bei kleineren CPU's mit geringerer TDP sogar ein bisschen OC drinnen, ohne sich großartig Gedanken machen zu müssen.


    Einen Ryzen 2700x konnte der Freezer ESports One übrigens selbst auf 4,2 Ghz und 1.42 Volt noch gegen kühlen.

    Diesen Test habe ich im Rahmen der VRM Tests des MSI B450 Tomahawks durchgeführt. (Mehr Infos dazu in dem entsprechendem Video)


    Fazit:

    Für rund 30€ auf Amazon und 40€ im eigenen Arctic-Shop findet der Freezer 33 ESports One seinen weg zu Euch nach Hause. Wer weitere 10 Euro drauf legt bekommt die Version mit einem weiteren Lüfter (Freezer 33 ESports).

    Für recht kleines Geld bekommt man hier einen CPU-Kühler bei dem man zwar auf jegliche Beleuchtung und RGB-Fiesta verzichten muss, jedoch liefert Arctic ansonsten ein erstklassiges Gesamtpaket, bestehend aus guter Verarbeitung, individueller Farbwahl des Lüfters und exzellenter Kühlleistung gepaart mit einem laufruhigen Lüfter, ab.


    Von mir gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung für alle bei denen Verarbeitung, Kühlleistung und geringe Lautstärke an vorderster Stelle stehen.


    In Hinsicht auf Preis-Leistung und geringen Größe des CPU-Kühlers bekommt der Arctic "Freezer 33 ESports One" den "Preis-Leistungs-Award" in der Klasse der Budget CPU-Kühler für eine exzellente Kühlleistung.